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Tipp für alte Hunde: Einsame Spaziergänge freuen den Hund

Auch alte Hunde sind uns Menschen noch sehr ähnlich. Es zwickt, es tut weh, es nervt. Schnell kann die Laune im Keller sein und man, oder Hund, möchte am liebsten niemanden über den Weg laufen.

Auch wenn viele Hunde ihr ganzes Leben lang gerne mit anderen spielen, so ist das doch bei einer gewissen und gar nicht so kleinen Anzahl von Hunden nicht so. Mit dem Älterwerden entwickeln sie Vorurteile, Schmerzen, Zipperlein und erlernte Spielstile, die vielleicht bei anderen Hunden nicht so gut ankommen. Solche Hunde sollten natürlich nicht auf Freilaufflächen geschickt werden. Interessanterweise werden viele dieser Hunde mit solchen „Neigungen“ spät abends oder nachts spazieren geführt. Ihre Besitzer haben herausgefunden, dass das viel stressfreier ist, weil sie dann mit viel geringerer Wahrscheinlichkeit auf andere Hunde treffen. Im Umkehrschluss heißt das natürlich auch, dass Hunde, die Sie in der Dunkelheit treffen, mit höherer Wahrscheinlichkeit aggressiv auf andere Hunde reagieren. Solange Sie sich nicht vom Gegenteil überzeugen konnten, rate ich Ihnen deshalb: Gehen Sie davon aus, dass Menschen, die ihre Hunde im Schutz der Dunkelheit spazieren führen, dies aus gutem Grund tun.

Gehen Sie ihnen besser aus dem Weg!

About the Author:

Detlev Schönfelder ist leidenschaftlicher Hundetrainer und Geschäftsführer der mobilen Hundeschule "Tophundeschule". Außerdem bloggt er zum Thema Hundeerziehung und Hundehaltung, schreibt Fachartikel für Magazine und ist Gast in verschiedenen TV-Sendungen zum Thema "Hundeerziehung". Für Ihre Fragen steht Ihnen Herr Schönfelder jederzeit mit Rat und Tat gerne zur Verfügung: (Tel: 040 - 64 68 98 12 | Mobil: 0172 - 27 16 69 7 | Mail: info(at)tophundeschule.de).

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