15 wichtige Regeln für die Hundehaltung in der Familie
Hunde in der Familie sind für die meisten Familien ein Segen. Sie bringen Harmonie und gute Laune und sind für die Kinder ein wunderbarer Spielfreund. Hier erhalten Sie 15 wichtige Regeln für ein harmonisches Zusammenleben zwischen Hund und Familie.
Hunde sind Rudeltiere, integrieren sich, bzw. lassen sich in den menschlichen Hausverbund integrieren. Bleiben aber Hunde mit eigenen Bedürfnissen und einer eigenen Art, sich zu äußern.
Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über wichtige Regeln für die Hundehaltung in der Familie und den Umgang mit fremden Hunden:
- Jeden Hund als individuelles Wesen betrachten!
- Jeder Hund ist anders. Die Rasse allein sagt nichts darüber aus, wie das einzelne Tier sich in bestimmten Momenten verhält. Ein gutes Auge für das Verhalten des Tieres hilft, kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen.
- Fremden Hunden sollten sich Kinder wie Erwachsene generell vorsichtig nähern, denn jeder Hund hat seine Eigenarten und auch eigene Erfahrungen mit Kindern gemacht.
- Den Hund niemals ärgern! Augen, Ohren und Schnauze sind sehr empfindliche Stellen beim Hund.
- Manche Hunde mögen es nicht, wenn man diese Körperstellen streichelt, an ihnen zieht oder damit herumspielt.
- Einen Hund niemals beim Fressen stören! Hunde reagieren wie Jagdtiere: Wenn sie etwas zum Fressen haben, verteidigen sie ihre Beute. Jede Störung wird als Angriff betrachtet.
- Der Hund verteidigt sein Futter, indem er knurrt und beißt. Patentrezepte gibt es nicht!
- Hunde, die bellen, beißen nicht! Diese Regel ist falsch! Bellende Hunde schnappen auch zu. Kinder sollten lernen, die Gesamtsituation im Auge zu behalten, statt vermeintlichen Regeln blind zu vertrauen.
- Nicht einmischen, wenn Hunde raufen! Hunde, die sich in die Haare kriegen, sind außer Rand und Band. Kinder sollten sich nicht in den Kampf einschalten, denn sie sind nicht stark genug, um die Tiere auseinanderzubringen.
- So schwer es auch sein mag: still halten, wenn ein Hund zuschnappt! Wenn ein Hund nach einem Kind schnappt, sollte sich das Kind möglichst still und ruhig halten und den Hund nicht anschauen. Reißt es z. B. die geschnappte Hand weg, dann verstärkt der Hund nur den Biss. Etwas, das sich nicht bewegt, wird für den Hund dagegen schnell uninteressant und er lässt davon ab.
- Fremde Hunde nur streicheln, wenn es der Besitzer erlaubt! Ein Hund, der z.B. vor einem Geschäft angeleint ist, darf nicht gestreichelt werden. Der Hundebesitzer sollte vorab immer gefragt werden. Kinder sollten sich fremden Hunden nur langsam von vorne nähern und warten, bis das Tier von selbst den Kontakt aufnimmt.
- Nicht vor Hunden weglaufen! Hunde laufen und jagen gerne; sie wollen ein davonlaufendes Kind schnappen. Deshalb: stehen bleiben und sich vom Hund wegdrehen. Ein stehender, unbeweglicher Mensch wird für den Hund schnell uninteressant.
- Baby unterwegs? Den Hund vorbereiten! Wenn eine Geburt ansteht, ändern sich die Regeln im Haus und das sollte der Hund schon mehrere Wochen vorher trainieren, damit er vorbereitet ist und das Baby nicht als Konkurrenz empfindet. Was der Hund lernen sollte: spielerisches Beißen in menschliche Körperteile ist sowieso tabu; das Kinderzimmer darf nicht mehr oder nur auf ausdrückliche Einladung betreten werden; Kinderspielzeug ist kein Hundespielzeug.
- Wenn das Baby da ist: den Hund niemals mit dem Baby allein lassen!
- Auch Kinder müssen Rücksicht nehmen! Schon ab dem frühesten Krabbelalter müssen Kinder lernen, dass der Hund nicht immer als Spielpartner bereitsteht und im Haushalt einige Gegenstände zu finden sind, die nur dem Hund gehören. Die Hundedecke oder der Korb sind ebenso wie das Hundespielzeug und der Futternapf für das Kind tabu.
Die Trainer der Tophundeschule wünschen Ihnen und Ihrem Hund weiterhin viel Spaß!
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