Wie man eigenständiges Verhalten beim Hund rechtzeitig erkennt

(Foto: sxc.hu)

Tut ein Hund, was er will und hört nicht, heißt es oft, der Hund wäre dominant. Es gibt zwar selbstbewusste Hunde, die das Heft selbst gern in die „Pfote“ nehmen würden. Aber viele Vierbeiner gehen deshalb eigene Wege, weil ihnen mangels klarer Vorgaben gar nichts anderes übrig bleibt.

Einige Beispiele einer Schieflage im Mensch-Hund-Team:

  • Der Hund fordert Sie häufig und deutlich zum Spielen, Streicheln, Füttern usw. auf.
  • Beim Spazierengehen müssen Sie oft schauen, wo der Hund ist, statt umgekehrt.
  • Kommandos ignoriert der Hund völlig oder befolgt sie nur, wenn er Lust hat.

Echte Alarmzeichen sind:

  • Wenn Ihr Hund seinen Platz auf dem Sofa oder andere Bereiche knurrend Ihnen oder einem anderen Familienmitglied gegenüber verteidigt.
  • Wenn er Sie anknurrt, wenn Sie ihn anfassen, bürsten, anleinen oder Ähnliches wollen.
  • Wenn Ihr Hund Menschen bedroht, die sich Ihnen nähern.

So mancher Hundebesitzer hat Bedenken, dass ihn sein Hund nicht mehr mag, wenn er dessen Freiraum einschränkt und ihn reglementiert. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Sie sind dann nicht mehr nur der Kumpel, den man nur beachtet, wenn man ihn gerade braucht, sondern Sie werden zum Idol Ihres Hundes. Je interessanter Sie für Ihren Vierbeiner sind, je mehr Initiative zu gemeinsamen Aktivitäten von Ihnen ausgehen, desto mehr Aufmerksamkeit wird er Ihnen schenken und umso weniger wird er sich nach eigenen lustvollen Erlebnissen umschauen.